SG Odenheim / Unteröwisheim - SG Niefern / Mühlacker 7:11 (15:23)

Schwer getan.....aber dennoch deutlichen und verdienten Sieg erkämpft

Nach dem man zu Beginn des Jahres ein tolles Spiel gegen den TV Neuthard abgeliefert hatte, sollte es idealerweise so weiter gehen. Leider war die kleine Spielpause durch die Verlegung des Spieles gegen die SG Odenheim / Unteröwisheim wegen des Finalspieltages der Handball WM sowie der Absage des TV Gondelsheim wegen Spielerinnenmangels leider nicht so ideal.

Unsere Damen taten sich sehr schwer, in dem zu ungewohnter Zeit angesetzen Nachholspiel, in Tritt zu kommen. Zwar ging man von Beginn an in Führung und führte nach sechs Minuten mit 3:0, konnte aber den Vorsprung im weiteren Verlauf nicht entscheidend ausbauen. Es schlichen sich vermehrt Unkonzentriertheiten ein, welche zu technischen Fehlern und zwangsläufig dann zu Ballverlusten führten.

Bis zum 4:7 in der 16. Spielminute wurde zumindest der drei Tore Vorsprung gehalten. Die Abwehr stand weitesgehend gut und eine gut aufgelegte Maike Liesegang im Tor hielt uns weiterhin im Spiel. Unsere Damenmannschaft schaffte es in dieser Phase des Spieles aber leider nicht die Ballgewinne in Tore unzumünzen. Im Gegenteil. Der Gegner kam sogar immer weiter heran. In der 22. Spielminute stand es nur noch 7:8. Glücklicherweise fanden unsere Damen offensichtlich einen   Schalter, welcher umgelegt werden konnte und liesen bis zur Pause kein weiteres Gegentor zu. Selbst schaffte man es den Vorsprung wieder auf 4 Tore auszubauen. In die Halbzeit ging es mit einem Spielstand von 7:11.

In der Halbzeitpause wurde noch mal deutlich gemacht, dass man im Positionsangriff etwas geduldiger zu Werke gehen sollte und die Angriffe besser auszuspielen. Zusätzlich wurde besprochen mehr auf die Nahtstellen zu gehen. Den Damen wurde klar gemacht, dass auch ein Spiel gegen einen vermeindlich schwächeren Gegner, ohne die notwendige Laufbereitschaft, kein Selbstläufer wird.

Die Mannschaft konnte das in der Halbzeit besprochene zumindest teilweise umsetzen. Als Folge davon wurde der Vorsprung, zwar langsam, aber dennoch immer weiter ausgebaut. Der Ball lief deutlich besser durch die Angriffssreihe. Bis zur 43. Spielminute konnten unsere Damen sich deshalb einen sieben Tore Vorsprung heraus arbeiten. Somit stand es zu diesem Zeitpunkt dann schon relativ deutlich 10:17. Im weiteren Verlauf ließ man dann nichts mehr anbrennen. Unsere Mannschaft schaffte es zum wiederholten Male, die grundsätzlich angepeilte 20 Tore Marke zu knacken.

Das Spiel wurde letztendlich auf Grund der insgesamt besseren Leistung mit 15:23 verdient gewonnen. Den Sieg allerdings, mussten sich unsere Damen, zumindest in der Anfangszeit hart erarbeiten.

Aus einer über weite Strecken guten Abwehrleistung schafften es unsere Damen nicht den Gegner so unter Druck zu setzten, dass dieser schon frühzeitig auf Distanz gehalten werden konnte. Durch die etwas zu geringe Trefferquote und die in der ersten Halbzeit ungewöhlich hohe Anzahl an technischen Fehlern, hatten unsere Damen einen deutlich schwereren Handballabend als erwartet.

Es spielten: Maike Liesegang (Tor), Karin Jahnke (3), Erika Schaubert (1), Elsy Stanke, Emily Schaubert (6), Stephanie Blum (5), Stefanie Linder, Marie Amorosi-Mangas (1), Larissa Christensen (2), Maureen Buschmann (5)

Am kommenden Samstag, 09.02.2019, 17:00 Uhr kommt es in der Schwarzwaldhalle in Birkenfeld, auf das Zusammentreffen mit dem TV Birkenfeld.

Um hier einen Sieg einzufahren, müssen die Damen wieder eine stabile Abwehr hinstellen, sich im Angriff etwas steigern und den Gegner von Beginn an mehr unter Druck setzen. Das Hinspiel wurde knapp mit 16:19 verloren. Da gegen diesen starken Gegner erfahrungsgemäß die Tagesform entscheidet, wird wieder ein spannendes Spiel erwartet.